Gefühle und Bedürfnisse

Diese Begriffe im Zusammenhang der Gewaltfreien Kommunikation GFK nach M.B. Rosenberg möchte im folgenden etwas erläutern.

Sehen wir uns mal an, wie die Gefühle mit den Bedürfnissen in Zusammenhang stehen:
GFK Bedürfnisse

Wir sehen, dass uns die Gefühle zeigen, wie es um unsere Bedürfniserfüllung steht. Sind unsere Bedürfnisse größtenteils erfüllt, haben wir angenehme Gefühle. Ist wenigstens ein Bedürfnis nicht ausreichend erfüllt, dann sind die Gefühle eher unangenehm.

In der GFK sprechen wir nicht von guten oder schlechten Gefühlen. Lieber von angenehmen bzw. unangenehmen. Diese Bewertung ist etwas weniger ausgeprägt, wollen wir uns in der GFK doch in einer Bewertungsfreiheit üben.

Das eigentlich interessante aus meiner Sicht ist folgendes:

Wir machen unser Gegenüber nicht verantwortlich für unsere Gefühle!

Beispiel:
Somit sagen und denken wir nicht mehr:
„Ich bin wütend und enttäuscht (= Gefühle), weil Du das Zimmer nicht aufgeräumt hast.“ (= Du-Botschaft, meistens mit einem Vorwurf verbunden)
sondern…
„Ich bin wütend und enttäuscht (= Gefühle), weil mir Ordnung und Verlässlichkeit (= Bedürfnisse) wichtig sind. “

Aus meiner Sicht ist das ein wichtiger Schritt ins Erwachsen werden. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Gefühle und Bedürfnisse.

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Gewaltfreie Kommunikation GFK abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.