Erwachsen kommunizieren

Gewaltfreie Kommunikation GFK

Wie hängen nun die Gefühle, die Bedürfnisse und die Strategien zusammen?

Die Gefühle zeigen uns an, in wie weit die Bedürfnislage bei uns / in uns ausgeglichen ist. Ist die Lage erfüllt, haben wir angenehme Gefühle. Wenn nicht, dann sind die Gefühle unangenehm. Das ist die Aufgabe der Gefühle, wie die Tankanzeige im Auto. Mehr nicht, aber auch nicht weniger 😉

Wenn ich nun ein unangenehmes Gefühl (auf Grund eines unerfüllten Bedürfnisses) habe, dann gilt es zu „tanken“, um mal bei dem Auto-Bild zu bleiben. Ich überlege mir also, welches Bedürfnis ist unerfüllt, welche Strategie kann ich anwenden, um es wieder nähren. Dann ist meine Bedürfnislage wieder ausgeglichen, meine Gefühle sind somit wieder angenehm 😉

Gefühle, Bedürfnisse, StrategienZu einfach? Ich finde es ist nicht einfach, aber simpel. Probieren Sie es aus! Von der Gefühlsebene über die Bedürfnisebene, zur Strategieebene (=Handlungsebene, Lösungsebene).

Warum aber geben wir dann sooft unseren Mitmenschen die Verantwortung für unsere Gefühle? Das liegt wohl daran, das unsere Augen nach aussen gerichtet sind. Wir haben ein unangenehmes Gefühl, sehen jemanden, oder denke an eine andere Person …und schwupps denken wir, wir haben das Gefühl weil der Gegenüber…

 

 

Die andere Person ist maximal der Auslöser für unsere Gefühle, aber sie ist nie dafür verantwortlich.

Wenn das nicht so wäre, dann wären wir ja emotional stets von anderen Menschen abhängig. Wir könnten nicht über unsere eigenen Gefühle befinden, hätten sie nicht unter Kontrolle und wären der Aussenwelt komplett ausgeliefert. Wie gruselig… Können Sie sich vorstellen, dass es tatsächlich Menschen gibt, denen es so geht? 😉

Aber das ist nun vorbei! Wenn Sie es möchten.

 

 

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